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Beethoven “Ode to Joy” (“An die Freude”) 9. Sinfonie Klaviersolo Noten

Beethoven “Ode to Joy” (“An die Freude”) 9. Sinfonie Klaviersolo Noten, piano solo sheet music

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Ode to Joy Guitar ABRSM Grade 2 Beethoven (Noten, sheet music)

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“An die Freude” (“Ode to Joy” in English) ist eine Ode, die im Sommer 1785 vom deutschen Dichter, Dramatiker und Historiker Friedrich Schiller geschrieben und im folgenden Jahr in Thalia veröffentlicht wurde. Eine leicht überarbeitete Fassung erschien 1808, wobei zwei Zeilen der ersten Strophe geändert und die letzte Strophe weggelassen wurden.

„An die Freude“ ist vor allem für die Verwendung durch Ludwig van Beethoven im letzten (vierten) Satz seiner 1824 fertiggestellten neunten Symphonie bekannt. Beethovens Text basiert nicht vollständig auf Schillers Gedicht und führt einige neue Abschnitte ein. Seine Melodie (aber nicht Schillers Worte) wurde 1972 vom Europarat und anschließend von der Europäischen Union als „Hymne Europas“ angenommen. Rhodesiens Nationalhymne von 1974 bis 1979, „Rise, O Voices of Rhodesia“, verwendete die Melodie „Ode to Joy“.

Beethoven "Ode to Joy" ("An die Freude") 9. Sinfonie Klaviersolo Noten beethoven free sheet music & scores pdf

Der Liedtext

An die Freude

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt*;
Alle Menschen werden Brüder*
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Wem der große Wurf gelungen
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben
und der Cherub steht vor Gott.

Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt’gen Plan
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.

Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, über’m Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such’ ihn über’m Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.
Ode to Joy

Joy, beautiful spark of Divinity [or: of gods],
Daughter of Elysium,
We enter, drunk with fire,
Heavenly one, thy sanctuary!
Thy magic binds again
What custom strictly divided;*
All people become brothers,*
Where thy gentle wing abides.

Whoever has succeeded in the great attempt,
To be a friend’s friend,
Whoever has won a lovely woman,
Add his to the jubilation!
Yes, and also whoever has just one soul
To call his own in this world!
And he who never managed it should slink
Weeping from this union!

All creatures drink of joy
At nature’s breasts.
All the Just, all the Evil
Follow her trail of roses.
Kisses she gave us and grapevines,
A friend, proven in death.
Salaciousness was given to the worm
And the cherub stands before God.

Gladly, as His suns fly
through the heavens’ grand plan
Go on, brothers, your way,
Joyful, like a hero to victory.

Be embraced, Millions!
This kiss to all the world!
Brothers, above the starry canopy
There must dwell a loving Father.
Are you collapsing, millions?
Do you sense the creator, world?
Seek him above the starry canopy!
Above stars must He dwell.

Das Gedicht

Schiller schrieb die erste Fassung des Gedichts während seines Aufenthalts in Gohlis bei Leipzig. Im Jahr 1785 hielt er sich von Anfang Mai bis Mitte September bei seinem Verleger Georg Joachim Göschen in Leipzig auf und schrieb „An die Freude“ sowie sein Theaterstück „Don Carlos“.

Schiller nahm später einige Änderungen an dem Gedicht vor, das 1808 posthum erneut veröffentlicht wurde, und diese letztere Version bildete die Grundlage für Beethovens Vertonung.

Trotz der anhaltenden Popularität der Ode betrachtete Schiller selbst sie später in seinem Leben als gescheitert und ging sogar so weit, sie als „von der Realität losgelöst“ und „von Wert vielleicht für uns beide, aber nicht für die Welt, noch für die Welt“ zu bezeichnen Kunst der Poesie“ in einem Brief aus dem Jahr 1800 an seinen langjährigen Freund und Förderer Christian Gottfried Körner (dessen Freundschaft ihn ursprünglich zum Schreiben der Ode inspiriert hatte).